Infektionsweg: Chronisch infizierte Nagetiere stellen das Erregerreservoir dar, die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Ausdünstungen der virushaltigen Nagetierexkremente und ( oder -blut).
In der Trockenzeit (Januar - April) häufen sich die Erkrankungen.
Inkubationszeit: 6 - 21 Tage (meistens 7 - 12 Tage)
Symptome: Die Erkrankung beginnt schleichend mit Fieber, Kopf- und Halsschmerzen, Husten, Bauchschmerzen.
In schweren Fällen kommt es zur Blutungen und Hirnhautentzündung.
In der 2. und 3. Krankheitswoche können Komplikationen auftreten: Hörverlust (meistens bleibend), Herzbeutelentzündung, Hodenentzündung.
Erkrankte Schwangere verlieren meistens ihr Kind.
Verlauf: In 90 - 95 % der Fälle verläuft die Infektion milde, bei schwereren Erkrankungen liegt die Sterblichkeit zwischen 5 und 20 %.
Prophylaxe: Vermeiden von engem Kontakt mit Nagetieren und erkrankten Personen.
Diagnostik: Serologie
Meldepflicht: Nach BSG sind meldepflichtig Erkrankung und Tod
Quelle: Robert-Koch-institut
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Dr. B. Ziegler - Facharzt für Laboratoriumsmedizin - Transfusionsmedizin - Umweltmedizin
Tel.: 0172 6361278 E-Mail:Ziegoe@aol.com