ECP: Unerlässlicher Bestandteil der Allergiediagnostik
ECP, das Eosinophil Cationic Protein, wird bei allergischen Reaktionen aus eosinophilen Granulozyten freigesetzt und wirkt stark zytotoxisch. Daher findet man vor allem bei Asthma, Pollinosis und Atopischer Dermatitis stark erhöhte ECP-Spiegel im Serum und Sekreten.
ECP-Werte korrelieren stark mit der bronchialen Hyperreagibilität bei Pollenallergikern und haben dadurch einen Vorhersagewert für Atemwegsreaktionen durch Allergenkontakt, Reizstoffe, Anstrengung und Stress. Das IgE kann in solchen Fällen auch unauffällig sein.
ECP-Werte zeigen eine Entzündung an. Im Verlauf anti-inflammatorischer Behandlung fallen die ECP-Spiegel ab, korrelierend zur Abnahme der Beschwerden und Entzündung.
Wann soll ECP bestimmt werden?
bei Asthma, atopischer Dermatitis und Pollinosis
etwa 1 bis 2 Wochen nach Behandlungsbeginn
nach einem Monat Behandlung zur Dosisanpassung
danach etwa alle 3 bis 6 Monate zum Monitoring der Dauertherapie
ECP sollte immer in Kombination mit IgE bestimmt werden.
Material: Serum
Die Serumproben sollten möglichst frisch sein oder bis zum Versand eingefroren werden.
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Dr. B. Ziegler - Facharzt für Laboratoriumsmedizin - Transfusionsmedizin - Umweltmedizin
Tel.: 0172 6361278 E-Mail:Ziegoe@aol.com