Bayreuth (ots) - 11 Millionen Menschen unter 40 Jahren geben an,
Probleme mit den Venen zu haben. Sie zählen schwere und geschwollene
Beine, Besenreiser oder Krampfadern dazu. Sport kann die Beine gesund
und fit halten. Aber auf die richtige Sportart kommt es an!
Alle Sportarten mit rhythmischen Bewegungsabläufen und
gleichzeitiger Beanspruchung der Wadenmuskulatur eigenen sich
besonders bei Venenproblemen. Dagegen sind sportliche Aktivitäten mit
sehr hohem Kraftaufwand, abrupten Abstopp- oder extremen
Sprungbewegungen eher ungünstig.
Wichtig ist, dass alle Menschen mit Venenproblemen täglich
medizinische Kompressionsstrümpfe tragen - auch beim Sport (z.B.
mediven). Die Strümpfe werden bei Notwendigkeit vom Arzt verordnet,
die Krankenkassen übernehmen einen Großteil der Kosten.
Welche Sportarten tun den Venen besonders gut?
* Walking
* Wandern
* Radfahren
* spezielle Venengymnastik
* Schwimmen
* Wassergymnastik
* Aquajogging
* Skilanglauf
* Inlineskaten (für Geübte)
* Tanzen
* Golf.
Bei diesen sportlichen Aktivitäten ist ein gleichförmiger
Bewegungsablauf gegeben - die Wadenmuskulatur wird sanft trainiert.
Sie ist dafür verantwortlich, dass ausgeleierte Venen
zusammengedrückt werden, die Venenklappen wieder schließen und der
Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen gewährleistet ist.
Welche Sportarten sind bedingt empfehlenswert?
* Ski- und Snowboardfahren
* Badminton, Tennis
* Fußball
* Handball
* Jogging
* Rudern.
Diese Sportarten sind nicht zu empfehlen:
* Gewichtheben
* Boxen
* Squash
* Surfen
* Radfahren als Wettkampfsport.
Bei diesen Sportarten wird durch die hohe Kraftentwicklung der
Druck in den Venen erhöht. Eine Ausdehnung der Venen ist die Folge,
die Venenklappen schließen schlecht oder gar nicht, das Blut versackt
in den Beinen. Mit einer weiteren Schädigung der Venen muss gerechnet
werden.
Wer sich nicht sicher ist, welche Sportart für die eigenen Venen
geeignet ist, sollte vorher mit seinem Arzt sprechen.
Bildmaterial und weitere Texte zu diesem Thema unter www.medi.de