78 Prozent rechnen mit Verschlechterung ihrer Lage. Deutsche glauben: Gesundheitsreform schadet Versicherten.
Umfrage der Continentale Krankenversicherung
Dortmund (ots) - 78 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten
sind überzeugt: Ihre Situation wird sich angesichts der geplanten
Veränderungen der Bundesregierung verschlechtern. Nur 5 Prozent
rechnen mit einer Verbesserung. Auch die geplante Anhebung der
Versicherungspflichtgrenze ist aus Sicht der Bevölkerung sinnlos.
Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, die die
Continentale Krankenversicherung über das Meinungsforschungsinstitut
Emnid durchführen ließ. Bundesweit wurden 1.003 Personen befragt.
Besonders negativ sehen die mittleren Altersgruppen zwischen 30
und 59 Jahren die Reformpläne der Regierung. Hier befürchten 86
Prozent eine negative Entwicklung. Unter den 40- bis 59-jährigen
rechnen nur 2 Prozent mit einer Verbesserung der Situation. Besonders
skeptisch sind auch Menschen mit hoher Bildung und hohem Einkommen.
Anhebung der Versicherungspflichtgrenze bringt nichts
Von der durch die Bundesregierung beabsichtigten Anhebung der
Versicherungspflichtgrenze versprechen sich nur 27 Prozent der
gesetzlich Versicherten eine nachhaltige finanzielle Entlastung. 67
Prozent gehen hingegen nicht von einer Entlastung aus. Auch hier sind
die mittleren Altersgruppen besonders kritisch: 74 Prozent der 30-
bis 59-jährigen rechnen nicht mit einer Entlastung.