Internationaler Rheuma-Kongress in Berlin
Neue wissenschaftliche Studien zeigen: Kollagen-Hydrolysat hilft bei Gelenkverschleiß
Berlin/Eberbach (ots) - Zwei neue Studien dokumentieren die
regenerierende Wirkung von Kollagen-Hydrolysat bei Gelenkverschleiß.
Beide wurden beim Jahreskongress der "European League Against
Rheumatism" (EULAR), der vom 9. bis 12. Juni 2004 in Berlin
stattfand, vorgestellt. Mit den Studien ist sowohl die Verbesserung
der Gelenkfunktion als auch die Stimulation des Knorpelstoffwechsels
nachgewiesen. Sie bestätigen damit die Ergebnisse aus klinischen und
experimentellen Beobachtungen der letzten Jahre.
Dr. James Rippe, Massachusetts, USA, stellte die jüngsten
Ergebnisse seiner Forschungen vor, die eine verbesserte
Gelenkbeweglichkeit nach Einnahme von Kollagen-Hydrolysat
dokumentieren. In der klinischen Studie mit 190
Kniegelenkarthrose-Patienten wurden Knieschmerz, -steifigkeit,
Gelenkmobilität, -flexibilität und -kraftentwicklung untersucht. Über
einen Zeitraum von 14 Wochen verabreichte man den Betroffenen täglich
10 Gramm Kollagen-Hydrolysat oder Placebo. Die Ergebnisse zeigen eine
signifikante Verbesserung der Gelenkfunktion. Patienten entwickeln
nach Einnahme des Hydrolysats eine stärkere Kraftentwicklung im
Gelenkbereich als vor der Behandlung. Diese Daten sind ein weiteres
Indiz dafür, dass die Einnahme von Kollagen-Hydrolysat die
Funktionalität des arthrotischen Kniegelenks deutlich verbessern
kann.
Der Verlust von Knorpelsubstanz ist verantwortlich für
Gelenkverschleiß. In diesem Zusammenhang präsentierte Dr. Steffen
Oesser, Collagen Research Institute, Kiel, auf dem EULAR-Kongress
einen weiteren wichtigen Baustein in der Erforschung des
Wirkmechanismus von Kollagen-Hydrolysat. Im Laborexperiment konnte
Oesser eine signifikante, dosisabhängige Stimulation der
Knorpelzellen durch Kollagen-Hydrolysat zeigen. "Die Ergebnisse
belegen eine doppelt so starke Kollagenbildung im Knorpel wie vor der
Zufuhr. Damit könnte Kollagen-Hydrolysat eine besondere Bedeutung für
die Ernährung des geschädigten Knorpelgewebes und für die
Knorpelregeneration erlangen", erläutert Oesser. Kollagen ist
wesentlicher Bestandteil des Gelenkknorpels und sorgt für seine
Stabilität und Zugfestigkeit.
Seit nahezu 25 Jahren wird die Wirkung von Kollagen-Hydrolysat bei
der Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen untersucht. Bislang
durchgeführte klinische Untersuchungen zeigen durchgängig einen
mpositiven Einfluss von Kollagen-Hydrolysat in punkto
Schmerzreduktion und Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit bei
Arthrosepatienten.
Eine neue Form von Kollagen-Hydrolysat ist der Inhaltsstoff CH
alpha(R). Diese jüngst entwickelte Generation des
Kollagen-Hydrolysats fügt dem belasteten Gelenkknorpel die nötigen
Aminosäuren zu, um ihn zu regenerieren. CH alpha(R) ist das Resultat
der langjährigen Forschung und wurde auf Grundlage der neuesten
klinischen Untersuchungen entwickelt. Seine optimierte
Aminosäurestruktur ermöglicht eine gesteigerte Kollagenbildung im
Gelenkknorpel. CH alpha(R) ist in Form von Trinkampullen in Apotheken
erhältlich.
Die Förderung der Kollagen-Hydrolysat-Forschung auf dem Gebiet
degenerativer Gelenkerkrankungen und die Bereitstellung des
gewonnenen Wissens für die breite Öffentlichkeit ist Ziel der GELITA
Health Initiative. Die Initiative wurde von der GELITA Group, dem
weltweit führenden Gelatine- und Kollagen-Hydrolysat-Hersteller
gegründet. Neben Speisegelatine vertreibt das Unternehmen aus
Eberbach spezielle Gelatinesorten für den Pharmabereich und die
Fotoindustrie. Seit diesem Jahr bietet das Tochterunternehmen GELITA
Health Products GmbH über die Apotheke eine trinkfertige
Nahrungsergänzung an, die das speziell entwickelte
Kollagen-Hydrolysat CH alpha(R) in der empfohlenen Tagesdosis
enthält.
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