Witten (ots) - Betten für Behinderte und Pflegebedürftige haben
fast durchweg eine Gemeinsamkeit: Sie passen nicht zum vorhandenen
Mobiliar, ein Wohnen wie gewohnt ist nicht mehr möglich, jede
Einrichtung wird in eine Krankenzimmeroptik umfunktioniert. Weil ein
solches Pflegebett ja auch eine Reihe von Funktionen zu erfüllen hat,
die ein Gesunder mit eigener Kraft, ein Pflegebedürftiger aber nur
mit eben diesen technischen Möglichkeiten oder mit menschlicher Hilfe
bewältigen kann.
Also die Lageveränderungen im Bett, das Auf- und Umsetzen, das
Aufrichten am Bettrand und Aus- oder Umsteigen. Diese Mobilisierungen
erledigt ein multifunktionales Pflegebett per Handschalter
elektromotorisch durch Verstellung einer möglichst viergeteilten
Liegefläche und einem möglichst stabilen Hub, der wenigstens 40 cm
von Rollstuhlniveau auf Pflegeniveau überbrückt. Diese
Eigenmobilisation unterstützen stabile, geteilte und damit variabel
aufzustellende Seitensicherungen, die eine ausreichend große
Mittellücke für den Ausstieg lassen.
Klar, das Funktionen und deren Antriebe am Bett auch in ihrer
Konstruktion unter Beachtung von Sicherheitsbestimmungen und unter
Berücksichtigung von entsprechenden Schutzmaßnahmen untergebracht
sein müssen. Das muss aber nicht auch gleichzeitig bedeuten, dass
diese Vorrichtungen nur einem krankenhausbettähnlichen Konstrukt
aufgesetzt werden können. So lassen sich auch auf der REHACARE 2002
neben diesen typischen Pflegebetten durchaus Möbel entdecken, die
optisch von einem normalen Wohnbett nicht zu unterscheiden sind.
Betten der Marken Völker und belletto zum Beispiel, die in punkto
Funktionalität, Komfort und Sicherheit Maßstäbe setzen und die es
jedem Pflegebedürftigen ermöglichen, sie so in die vorhandene
Einrichtung zu integrieren, dass sie ganz und gar nicht als
Fremdkörper, sondern als individuelle und optisch gelungene Ergänzung
wirken.