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Schonende Prostata-Therapie mit Ultraschall und Greenlight-Laser

Heidelberg (ots) - An der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie hat man sich als einzige Klinik in Deutschland ausschließlich auf die Behandlung von Prostata-Erkrankungen spezialisiert. Dabei kommen schonendste Therapieformen zum Einsatz, die es dem Patienten erlauben, die Klinik am Tag der Behandlung wieder zu verlassen. Während Krebserkrankungen (Prostata-Ca) mit hochfokussiertem Ultraschall nach dem HIFU-Prinzip schonend und völlig unblutig behandelt werden, kommt bei der gutartigen Prostata-Vergrößerung (benigne Prostatahyperblasie, BPH) ein hochmoderner, neu entwickelter Laser zum Einsatz. Ein Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 532 Nanometern ist dabei genau auf die Absorptionsfähigkeit der Blutgefäße abgestimmt. Dieses intensive Grünlicht ("Greenlight-Laser") verdampft das wuchernde Prostata-Gewebe, ohne dass es zu Blutungen kommt. Die Licht-Absorption führt zu einer Aufnahme von Energie, und das bestrahlte Gewebe verdampft, ohne dass Blut austritt. Mediziner sprechen hier von der "Photoselektiven Vaporisation der Prostata (PVP)".

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Das Verfahren ist einzigartig und wird seit August 2003 an der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie eingesetzt. Das Therapie-Verfahren wurde in den letzten fünf Jahren an der Mayo-Klinik in Rochester/USA initiiert und weiterentwickelt. An der Heidelberger Klinik wurden bislang über 400 Patienten erfolgreich mit dem Greenlight-Laser behandelt.

Warum ist der Greenlight-PVP-Laser ein Durchbruch in der BPH-Behandlung?

Bei den meisten Behandlungsmethoden dringt die Strahlung tief in das Gewebe ein und verursacht Schwellungen und Ödembildung; die Strahlung des PVP-Lasers dringt dagegen sehr oberflächlich in die Prostata ein. Hierdurch werden stärkere, irritative Symptome vermieden und eine schnellere Erholung des Patienten ermöglicht. Viele Therapien hinterlassen eine beträchtliche Menge an Gewebe und verursachen nur eine geringe Verkleinerung der Prostata. Der Vorteil des Greenlight-PVP-Lasers ist die sofortige, unblutige Verdampfung des Gewebes. Die Öffnung des Urinablaufs bewirkt einen kräftigen Harnstrahl, und die Harnblase kann wieder ungehindert entleert werden.


[07.03.2005] Quelle: Klinik für Prostata-Therapie Heidelberg
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