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Potenzprobleme verursachen in Deutschland über 60 Milliarden Euro Schaden

Levitra-Studie nennt erstmals konkrete Zahlen: Sexuelle Unzufriedenheit kostet Deutschlands Volkswirtschaft Milliarden


Köln (ots) - Eine Umfrage im Auftrag des Instituts für Gesundheitsaufklärung (IFGA, Geldern) ergab, dass sieben Millionen Männer in Deutschland zeitweise unter Erektionsproblemen leiden. Die negativen sexuellen Erlebnisse wirken sich direkt auf die Arbeitseffizienz aus: Die Hälfte der befragten Männer gab an, am Tag nach einer misslungenen Liebesnacht zwischen einer und drei Stunden zu benötigen, um sich im Job wieder zu motivieren und zu konzentrieren. Die daraus resultierende Leistungsminderung bzw. Unproduktivität von im Durchschnitt 1,06 Stunden führt pro Jahr zu einem volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von 65,3 Milliarden Euro. In der repräsentativen Levitra-Studie, durchgeführt von der GEWIS (Gesellschaft für Erfahrungswissenschaftliche Sozialforschung, Hamburg), wurden 1032 berufstätige Männer und 1022 Frauen zwischen 20 und 65 Jahren befragt.

Lustkiller Nr.1 ist Stress: Zwei Drittel (73 Prozent) aller Männer sind durch Stress generell unmotivierter und lustloser, 68 Prozent haben keine Lust auf Sex, 46 Prozent ziehen sich mehr zurück und 35 Prozent sind "generell aggressiver".

45 Prozent der befragten Männer gaben an, unzufrieden mit ihrem Sexualleben zu sein. Stress, Leistungsdruck und die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes führen bei vielen Männern zur Schwächung der Libido und/oder zu Potenzproblemen.

Laut Levitra-Studie sind auch 3,2 Millionen berufstätige Frauen betroffen. Deren effektive Leistungsfähigkeit im Berufsleben reduziert sich durchschnittlich um 1,44 Stunden täglich, weil sie das "Schweigen der Lenden" ihrer Partner auch in der Arbeitszeit beschäftigt.

Adel Massaad, Gesundheitsexperte des Instituts für Gesundheitsaufklärung (IFGA): "Dieses Problem sollten auch Personalverantwortliche ernst nehmen. Es ist erwiesen, dass sexuelle Zufriedenheit das Selbstwertgefühl steigert und die Konzentration und die Leistungsfähigkeit im Beruf erhöht."

Die IFGA stellte in Gesprächen mit Experten und Medizinern fest, dass ein effektiver möglicher Lösungsansatz bei Erektionsproblemen bei den meisten Betroffenen medikamentös mit einem PDE5-Hemmer erfolgen kann.

Dr. Frank Sommer (Universität Köln) führte daraufhin eine sechswöchige Testphase mit unterschiedlichen Präparaten bei Betroffenen durch. Kernwunsch der Teilnehmer war vor allem eine "schnell eintretende Wirkung" und eine "lang anhaltende Erektion". Das Testergebnis war eindeutig: 44 Prozent der Teilnehmer präferierte den Wirkstoff Vardenafil, der ausschließlich in dem Medikament Levitra enthalten ist - ein in Deutschland erforschtes Produkt der Bayer AG.


[07.04.2005] Quelle: GMM Gesellschaft für Medizin und Medien
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