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Zwei TV-Stars reden Klartext

München (ots) - Der tägliche Blick in den Spiegel kann bei schwindender Haarpracht blankes Entsetzen auslösen. Das wissen auch Uwe Ochsenknecht und Hannes Jaenicke aus eigener Erfahrung. Vielen Männern fällt es jedoch schwer, über ihre Geheimratsecken oder die zunehmende Denkerstirn zu sprechen. Das prominente Duo traut sich, was unter ihren Leidensgenossen nicht selbstverständlich ist. Sie sprechen offen über ihren Haarausfall. Jetzt appellieren die beiden TV-Stars auch an Deutschlands Männer, offen über das haarige Thema zu reden.


"Über das Champions League-Spiel vom Vorabend können wir Männer stundenlang quatschen. Aber wenn es um persönliche Probleme geht, wie zum Beispiel den eigenen Haarausfall, lassen wir unseren Freunden gegenüber kein Sterbenswörtchen verlauten", meint Uwe Ochsenknecht. Denn wenn es um persönliche Schwächen gehe, seien Männer in der Regel Kommunikationsmuffel, gibt der beliebte Schauspieler zu. Um das Tabu Haarausfall zu brechen, engagiert sich der 46-jährige als Botschafter für die Initiative ProHaar. Und macht dabei die Erfahrung, dass lichte Stellen bei vielen Männern am Selbstbewusstsein kratzen: "Ich kann das gut verstehen. Schließlich fände ich mich mit Glatze auch nicht unbedingt sexy." Auch Hannes Jaenicke, der zweite prominente Botschafter der Initiative ProHaar, sieht das so: "Ich bin kein eitler Typ, aber meine Haare sind mir einfach wichtig." Aus diesem Grund nehmen die beiden Schauspieler schon seit längerem eine medizinisch wirksame Pille gegen den drohenden Kahlschlag.

Zusammen mit dem bekannten Botschafter-Duo möchte die Initiative ProHaar deutschen Männern Lust auf volles Haar machen. ProHaar klärt über Therapiemöglichkeiten gegen Haarausfall auf und will auf unkonventionelle Art über das Thema informieren. Für den ProHaar Männertalk Contest hatten Jaenicke und Ochsenknecht Deutschlands Männer im April 2002 aufgefordert, sich kreativ mit dem Thema auseinander zu setzen. Gesucht waren die überzeugendsten, witzigsten oder einfach ehrlichsten Antworten auf die Frage "Warum sollten Männer miteinander über Haarausfall reden?" Die zehn besten Einsendungen wurden prämiert.

Warum man mit Klartext besser fährt, formuliert der erste Sieger des Männertalk Contest besonders treffend. Ralf Vogler aus Erlensee bei Frankfurt bringt es auf den Punkt "Durch das "beHAARliche" Schweigen wird der Haarausfall nicht gestoppt und es wachsen keine neuen Haare. Im Gegenteil: Offene Kommunikation ist der beste Weg, über neue Entwicklungen informiert und vor vermeintlichen Wundermitteln gewarnt zu werden." Für diese Antwort wird Ralf Vogler mit einem Wellness-Wochenende belohnt.

"Dem Gewinner des Männertalk Contest kann ich nur zu seiner Einstellung gratulieren", erklärt Hannes Jaenicke. "Denn aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Je lockerer man an das Thema Haarausfall rangeht, desto leichter lässt sich eine Lösung finden". In Sachen Offenheit könne man sich eine Scheibe von den Frauen abschneiden, ergänzt Uwe Ochsenknecht: "Frauen können doch auch ganz offen über ihre Problemzonen reden und sich in solchen Gesprächen Luft und Mut machen. Wir Männer haben immer die blödsinnige Vorstellung, alles mit uns selbst ausmachen zu müssen".

Der Männertalk Contest beweist, dass die Initiative ProHaar erste Früchte trägt: Immer mehr Männer sind der Ansicht, dass man sich für Haarausfall nicht schämen muss. Denn wer darüber redet und sich informiert, erfährt viel schneller, wie man das Problem an der (Haar)Wurzel packen kann. Und heutzutage gibt es wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten gegen die lichten Stellen, wie Propecia. Mit der Haarwuchstablette kann erblich bedingter Haarausfall bei bis zu 90 Prozent der betroffenen Männer gestoppt werden. Und bei ca. 65 Prozent der Männer kann die Haardichte sogar wieder erhöht werden. Der tägliche Blick in den Spiegel bereitet so keine Sorgenfalten mehr.


[08.11.02] Quelle: MSD
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