Männer im Hormontief - Testosteron-Gel von Jenapharm bringt die Lebenslust zurück
Jena (ots) - Wenn Männer in die Jahre kommen, klagen sie oftmals
über Müdigkeit, Antriebsschwäche und allgemeine Lustlosigkeit.
Häufige Ursache für den Leistungsknick ab 40 ist der altersabhängige
Rückgang des Hormons Testosteron. Zur Behandlung des
Testosteronmangels führt das Pharmaunternehmen Jenapharm, der
Andrologiespezialist, im April 2003 das erste testosteronhaltige Gel
mit dem Namen Testogel(R) in Deutschland ein. Die Anwendung des Gels
ist denkbar einfach und diskret: Testogel gibt es einzeln in Beuteln
verpackt mit 25 bzw. 50 mg Testosteron. Die empfohlene Tagesdosis
beträgt 50 bis 100 mg. Alle 24 Stunden wird das Gel auf Oberarme,
Schultern oder Bauch aufgetragen. Bereits wenige Tage nach der ersten
Anwendung verschwinden die unangenehmen Symptome des
Testosteronmangelsyndroms. Testosteron ist bisher nur in Form von
Pflastern, Spritzen und Kapseln erhältlich. Als wesentlich besser
verträglich hat sich das Gel erwiesen, da transdermale Pflaster bei
circa 66 Prozent aller Anwender Hautreizungen verursachen. Im
Gegensatz zur Testosteron-Spritze sorgt Testogel für gleichmäßige
Wirkspiegel im Normbereich und damit für eine gleichbleibende
Wirkung.
Ab 40 ist der altersabhängige Rückgang des Hormons Testosteron um
etwa 1,2 Prozent pro Jahr, also vom 40. bis zum 70. Lebensjahr um
circa 30 Prozent, häufige Ursache für einen Leistungsknick. Das
wichtigste männliche Geschlechtshormon hat entscheidenden Einfluss
auf den Stoffwechsel und das Wohlbefinden des Mannes. So sorgt es
unter anderem für eine optimale Sauerstoffversorgung des gesamten
Körpers, verbrennt Körperfett und strafft die Haut. Wenn im
Blutkreislauf jedoch zu wenig Testosteron vorhanden ist, können
Körper und Seele in eine Schieflage geraten. Die Folgen können
depressive Verstimmungen, Schwächegefühl, Schlafstörungen, chronische
Müdigkeit, Reizbarkeit, Nervosität, Hitzewallungen und auch
Libidoverlust sein. Muskelkraft, Bartwuchs und allgemeine
Leistungsfähigkeit lassen nach. Die Haut wird trocken und spröde und
der Körperfettanteil steigt. Betroffen sind in unterschiedlicher
Intensität circa 2,8 Millionen Männer in Deutschland. Experten sind
sich einig, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen den
gesundheitlichen Problemen des alternden Mannes und seinem
hormonellen Status besteht. Fällt der Hormonspiegel im Blut unter 12
nmol/l(1) und kommt es gleichzeitig zu den beschriebenen klinischen
Symptomen, empfehlen sie daher eine Testosteronsubstitution, die dem
Formtief entgegen wirkt.
Die Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des Testosteron-Gels ist
durch eine Studie mit 227 Männern nachgewiesen worden. Die fettfreie
Körpermasse der Männer nahm im Schnitt um bis zu 3,5 Kilogramm in 30
Monaten zu. Dagegen verloren die Männer durchschnittlich 2,5
Kilogramm Körperfett. Die genannten Hormonmangelbeschwerden wurden
beseitigt und somit dem Leistungsknick des alternden Mannes entgegen
gewirkt.
(1) Konsensuspapier "Der alternde Mann" der Interdisziplinären
Arbeitsgruppe "Der alternde Mann" der Deutschen Gesellschaft für
Andrologie, der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, der
Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie und der Deutschen
Gesellschaft für Urologie, 2001.
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