Worüber Männer lieber schweigen
Umfrage des Herstellers der
Haarwuchs-Pille Propecia unter 1.000 Männern enthüllt: Über Krankheit
und Glatze wird ungern geredet
München (ots) - Beliebteste Themen: Arbeit, Beruf und Karriere
Über ihren Job, Fußball oder Skifahren reden sie sich den Mund
fusselig. Auch Frauen und Autos sind beliebte Themen für Gespräche
unter Männern. Wenn es aber schwierig wird, kommt gleich das große
Schweigen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Herstellers der
Haarwuchs-Pille Propecia. Nur zwei Prozent der Männergespräche drehen
sich um Fragen der Gesundheit. Jedem dritten Mann fällt es schwer,
eine schwere Krankheit zur Sprache zu bringen. Jeder zehnte schafft
es nicht einmal, mit seinen Freunden über seinen Haarausfall zu
reden.
Dabei gehört Haarausfall nicht nur für Frauen zu den seelisch am
meisten belastenden Gesundheitsstörungen, stellt der Münchner
Dermatologe und Haar-Experte Professor Dr. Hans Wolff fest: "Auch
viele Männer fühlen sich durch ein schwindendes Haarkleid stark
gestört. Ganz besonders gilt dies für junge Männer zwischen 18 und 40
Jahren." Der Leidensdruck kann enorm sein: Drei von vier Männern mit
Haarausfall fühlen sich häufiger unsicher, jeder zweite empfindet
sich als weniger attraktiv.
Für die groß angelegte "Propecia-Klartext-Studie" wurden 1.000
Männer darüber befragt, worüber und mit wem sie am liebsten reden und
welche Themen ihnen eher unangenehm sind. Arbeit, Beruf und Karriere
standen mit 46 Prozent an der Spitze der beliebtesten Themen, gefolgt
von Sport mit 35 Prozent, Frauen mit 29 Prozent und Autos oder
Motorräder mit 26 Prozent.
Über unangenehme Themen spricht man am ehesten mit der Partnerin
(54 Prozent), mit Mutter oder Vater (33 bzw. 28 Prozent) oder mit dem
besten Freund (33 Prozent), aber nur ganz selten mit den Kollegen (2
Prozent). Jeder sechste Mann mag über unangenehme Themen mit
niemandem reden.
Wenn es um die beginnende Glatzenbildung geht, fällt es Männern
unter 30 Jahren besonders häufig schwer, offen darüber zu sprechen.
48 Prozent von ihnen finden das Thema peinlich. Genauso viele wollen
das Problem mit sich selbst ausmachen. Und sieben Prozent finden es
unmännlich, darüber zu reden. Wenn über Haarausfall überhaupt
gesprochen wird, so noch am ehesten mit der Partnerin (23 Prozent der
Fälle) und vielleicht auch mal mit dem eigenen Vater (in 18 Prozent
der Fälle). Ebenfalls nur 18 Prozent sind bereit, einem Fachmann ihr
Haar-Problem zu schildern.
"Dabei ist Haarausfall doch ein Thema, über das zu sprechen sich
lohnt", sagt der beliebte, selbst von Haarausfall betroffene
Schauspieler Uwe Ochsenknecht. Zusammen mit seinem Kollegen Hannes
Jaenicke möchte der Film- und TV-Star den anderen Männern Mut machen,
offen über ihre Haarprobleme zu sprechen. "Es ist eine blödsinnige
Vorstellung, immer alles mit sich selbst ausmachen zu müssen. Die
besten Tipps kommen meistens in Gesprächen mit anderen. Wenn ich
gefragt werde, warum meine Haare wieder voller werden, sage ich ganz
offen, dass ich die Haarwuchs-Pille Propecia mit dem Wirkstoff
Finasterid nehme."
Das seit dreieinhalb Jahren auch in Deutschland erhältliche
Haarwuchsmittel wird weltweit mittlerweile von mehr als 1,5 Millionen
Männern benutzt. Seine Wirksamkeit wurde in einer Langzeitstudie über
fünf Jahre eindeutig nachgewiesen. Professor Dr. Hans Wolff, einer
der daran beteiligten Wissenschaftler: "Bei mehr als 80 Prozent der
mit Propecia behandelten Männer lässt sich der Haarausfall stoppen
und bei mehr als 60 Prozent der Behandelten lässt sich das Haar sogar
wieder verdichten."
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