Eschborn (ots) - Schwerhörigkeit ist nicht nur ein Problem alter
Menschen. Rund 14 Millionen Deutsche haben Hörprobleme - viele davon
sind Jugendliche. Besonders gefährlich: langfristige Belastungen wie
laute Musik oder Straßenverkehrsgeräusche, die nicht als Lärm
empfunden werden. Dabei können Hörschäden für das ganze Leben
auftreten.
"Wer Zweifel an seinem Hörvermögen hat, sollte sein Gehör testen
lassen", rät die Expertin Dr. oec. troph. Karin Uphoff von der
Fördergemeinschaft Gutes Hören in der "Neue Apotheken Illustrierte
EXTRA - Der Kopf". Denn ständiges Nachfragen und falsches Verstehen
schränkt die alltägliche Kommunikation ein und erhöht die
Verunsicherung. Die Folge: Die Betroffenen fühlen sich
ausgeschlossen, Gespräche und jedes gesellige Beisammensein werden
zur Tortur. Nach und nach vernachlässigen sie ihre sozialen Kontakte
und vereinsamen zusehends. Bleibt der Hörschaden unbehandelt, kommt
es nicht selten zu Depressionen.
Je früher man sich seiner Schwerhörigkeit bewusst wird und sie
sich eingesteht, desto besser und schneller kann man zum Beispiel mit
modernen Hörsystemen Abhilfe schaffen.
Weitere Themen in diesem Heft: Faszination Hirn: Das geht im Kopf
vor +++ Vogelstimmen gegen Tinnitus +++ Das hilft bei Migräne.