Online-Video zur Erschöpfung bei Krebs
Darmstadt (ots) - Die Erschöpfung Krebskranker wird als "Fatigue"
bezeichnet. Anders als normale Müdigkeit nach körperlichen
Anstrengungen oder am Abend läßt sich Fatigue nicht durch
ausreichenden Schlaf überwinden. Wissenschaftliche Studien haben
gezeigt, dass Krebspatienten häufiger an Fatigue leiden als an
anderen Symptomen. Davon betroffen sind meist viele Patienten, die
sich einer Chemotherapie oder Strahlentherapie unterziehen. Die
Erschöpfung belastet mehr als die Hälfte dieser Krebskranken
erheblich in ihrem Tagesablauf und beeinträchtigt ihr Wohlbefinden.
Aufgrund der Fatigue verlieren sie die Hoffnung, die Krankheit zu
besiegen.
Der Film "wendepunkt krebs - anders leben mit fatigue" versucht,
die Ursachen der Fatigue aufzudecken, ihre Bedeutung für den
Krankheitsprozeß einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und
moderne Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen bzw. zu entwickeln.
Dieser Film, der von einer anderen Initiative produziert wurde und
bislang nur als Video-Cassette verfügbar war, kann nun beim
Krebs-Kompass unter www.krebs-kompass.de mit dem kostenlosen
Real-Player online angesehen werden.
Seit 1997 werden unter der Bezeichnung "Krebs-Kompass"
(www.krebs-kompass.de) Informationen im Internet angeboten. Seit
Anfang des Jahres 2000 ist die gemeinnützige Volker Karl
Oehlrich-Gesellschaft e.V. in Darmstadt Träger des "Krebs-Kompass".
Im Gegensatz zu anderen Informationsangeboten verfolgt der
Krebs-Kompass nicht das Ziel, vorwiegend eigene Informationen
anzubieten, vielmehr möchte er bestehende Angebote vernetzen und dem
Hilfesuchenden als Wegweiser dienen. Neben dem Krebs-Chat findet man
dort bereits seit Jahren ein Austauschforum mit über 20.000
Beiträgen, ausführliche Informationen zu allen Krebsarten,
Erfahrungsberichte, ein Linkverzeichnis, Newsletter und eine eigens
programmierte Krebs-Suchmaschine. Hierbei setzten die Macher hohe
Ansprüche bezüglich Aktualität, Seriosität und
Benutzerfreundlichkeit der Website. Die Betroffenen sollen schnell
und einfach an die von Ihnen benötigte Information gelangen. Ein
Konzept, durch das bereits vielen Krebspatienten geholfen werden
konnte. Die Zahlen sprechen für sich: Allein im letzten Jahr wurde
der Krebs-Kompass von über 500.000 Betroffenen genutzt.
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