Gemeinsamer Dialog von Ärzten und Patienten auf dem 2. Hamburger Lymphom-Symposium
Hamburg (ots) - In Deutschland werden pro Jahr rund 15.000
Non-Hodgkin-Lymphome (NHL), eine spezielle Form des Lymphdrüsenkrebs
diagnostiziert. Eine Zahl, die in den letzten Jahren deutlich
zugenommen hat und weiter ansteigt. Anlässlich des 2. Hamburger
Lymphom-Symposiums diskutieren Ärzte und Patienten vor dem
Hintergrund der bedrohlichen Zunahme der Lymphdrüsenkrebserkrankungen
über neuartige Therapien.
Mit der Diagnose Lymphdrüsenkrebs beginnt für viele Patienten ein
harter Kampf ums Überleben, nicht nur gegen die Erkrankung selbst,
sondern immer häufiger auch ein Kampf um die optimale therapeutische
Versorgung. Trotz Zunahme der Erkrankungen um rund fünfzig Prozent in
den vergangenen zwanzig Jahren die optimale Versorgung von
Lymphom-Patienten zu gewährleisten: So lautet das erklärte Ziel der
Veranstalter. Hierbei steht nicht nur die Lebensverlängerung sondern
immer auch die Lebensqualität der Patienten im Vordergrund.
Information und Unterstützung von Betroffenen sowie der
konstruktive Dialog mit den Kostenträgern sind die Voraussetzung für
die bestmögliche Therapie. Im Rahmen des Symposiums werden daher
sowohl innovative Therapien, wie die Behandlung mit dem monoklonalen
Antikörper Rituximab, als auch ökonomische Aspekte der Therapie
behandelt. Der LBK Hamburg zeigt hier mit seinem
Stadtkrankenhaus-plus-Konzept beispielhaft die Wirtschaftlichkeit der
Vernetzung von wohnortnaher Versorgung und hochspezialisierten
Fachkliniken ganz im Sinne der Patienten.
Das Symposium wird gemeinsam von der Deutschen
Lymphom-Studiengruppe (GLSG) und der Abteilung für Hämatologie des AK
St. Georg mit Unterstützung des BMBF-Kompetenznetzes maligne
Lymphome, des Gesundheitsunternehmens Landesbetrieb Krankenhäuser
(LBK) Hamburg, der Deutschen Leukämie- und Lymphomhilfe e.V. (DLH),
der Patienteninitiative Hämatologie AK St. Georg und der Deutschen
CLL-Studiengruppe (GCLLSG) veranstaltet. Die Pressekonferenz wurde
mit freundlicher Unterstützung der Hoffmann-La Roche AG ermöglicht.