Zürich (ots) - Erster Herzinfarkt-Schnelltest zur Eigenanwendung /
Hersteller Vitest nimmt Stellung zu kritischem ZDF-Beitrag /
Aufklärung allein reicht nicht aus/Schnelltest ist wichtige
Ergänzung zur Herzinfarkt-Früherkennung
Rund 790 Menschen erleiden jeden Tag in Deutschland einen
Herzinfarkt. 260 Betroffene schaffen den Weg in ärztliche Behandlung
nicht rechtzeitig. Der Grund: Etwa ein Drittel aller Patienten
verspürt keine klassischen Herzinfarkt-Beschwerden. Die Folge: Sie
sind verunsichert, warten ab und reagieren damit zu spät. Genau an
diesen Personenkreis wendet sich der Vitest Myokard Status - der
erste Herzinfarkt-Schnelltest, den Patienten mit untypischen
Beschwerden selbst zu Hause durchführen können.
In der TV-Sendung "Praxis: Das Gesundheitsmagazin" vom 13.11.2002
wird jedoch in Frage gestellt wie sinnvoll der Test ist. So rät Prof.
Dr. Thomas Meinertz vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Betroffenen dazu, den Notarzt zu alarmieren, anstatt den Test durch
zu führen. Wolfgang Mayer, Direktor der Schweizer Vitest AG: "Wir
stimmen absolut zu, dass Patienten den Notarzt lieber ein Mal zu viel
als zu wenig rufen sollten. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass
trotz massiver Aufklärung immer noch so viele Menschen sterben. Die
Frage ist also, wie wir diese zögernden Patienten endlich dazu
bewegen können, früher als sonst medizinische Hilfe in Anspruch zu
nehmen. Eine Antwort ist noch mehr Aufklärung. Eine andere ist der
Vitest Myokard Status."
Der Vitest Myokard Status weist drei herzinfarktspezifische
Proteine nach, die ein bis drei Stunden nach einem Infarkt in das
Blut ausgeschüttet werden. Das Test-ergebnis liegt bereits nach 15
Minuten vor. Es macht die Ursache und Bedeutung der Beschwerden
unmittelbar bewusst und fordert die Patienten dazu auf, sofort den
Notarzt zu rufen. Das Ergebnis ist nachgewiesener Maßen zuverlässig
und mit Labortests vergleichbar. So werden bei Labortests die selben
Proteine nachgewiesen - eine seit Jahren gängige Praxis und wichtige
Ergänzung zum EKG.
Der Vitest Myokard Status kann und will eine ärztliche Diagnose
nicht ersetzten. Er eignet sich jedoch dazu, unspezifische
Beschwerden zu klären und damit die betroffenen Patienten frühzeitig
in notfall-medizinische Behandlung zu bringen. "Primar geht es uns
allen doch darum", so Mayer weiter, "Leben zu retten. Es ist für uns
daher nicht verständlich, dass die Deutsche Herzstiftung sowie
führende Kardiologien eine konstruktiven Dialog verweigern. Ziel
sollte vielmehr ein gemeinsamer Weg zur Herzinfarktfrüherkennung
sein. Einen alternativen und sinnvollen Einsatz des Vitest Myokard
Status findet sich im Übrigen in der Schweiz. "Hier wird der Test
auch in Arztpraxen eingesetzt", erklärt Mayer.