Karlsruhe (ots) - Auf der Frankfurter Buchmesse wurde der Ratgeber
"Herzenssache" vorgestellt, der die Brücke zwischen Herz und Psyche
schlägt. Unter anderem beschreibt das Buch auch die vielfältigen
Heilwirkungen des Weißdorns, der Pflanze für das Herz.
Ungeachtet aller medizinischen Fortschritte nehmen
Herzerkrankungen weiterhin zu. 12 Millionen Bundesbürger haben kein
gesundes Herz mehr, 300.000 Herzinfarkte jährlich kosten 183.000
Menschen das Leben - so die aktuellen Zahlen der Deutschen
Herzstiftung. Vor dem Hintergrund dieser erschreckenden Fakten
erlangt eine Heilpflanze wachsende Bedeutung: Weißdorn, die Pflanze
für das Herz.
Aus ihren Blüten und Blättern wird ein Spezialextrakt hergestellt,
der sich seit Jahren in der Behandlung der Herzleistungsschwäche
bewährt. Wie jüngste Forschungen zeigen, hat Weißdorn noch mehr in
seinem Repertoire: Er vermag die schädlichen Wirkungen, mit denen
Stress die Gesundheit des Herzens gefährdet, zu verringern. Ein
Aspekt, den das kürzlich erschienene Buch"Herzenssache" ausführlich
beleuchtet - auf der Frankfurter Buchmesse wurde es nun der Presse
vorgestellt.
Die Autorin Birgit Frohn beschreibt darin anhand neuer Ergebnisse
aus der Wissenschaft, wie die Psyche die Gesundheit des Herzens
beeinflusst: Die Knotenpunkte zwischen Herz und Seele rücken immer
mehr ins Interesse der Forschung. Dabei zeigt sich, dass psychische
Verfassung und Beschwerden wie depressive Verstimmungen eine
Schlüsselrolle bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten
spielen. Psychischer Stress, etwa durch berufliche Überbelastung,
Einsamkeit oder Probleme in der Partnerschaft, ist dabei ein
zentraler Auslöser. Er stellt eine ebenso große Gefahr für das Herz
dar, wie die weithin bekannten Risikofaktoren Bluthochdruck,
Übergewicht oder Rauchen.
Wie Forschungen ergaben, steigern die Inhaltsstoffe des Weißdorn
nicht nur die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels und können so der
Herzleistungsschwäche wirksam entgegentreten. Vielmehr kann Weißdorn
das Herz auch vor emotionalem Stress schützen, indem er dessen
gefährliche Folgewirkungen reduziert. Damit erklärt sich, wie die
Behandlung mit Weißdornextrakt auch die Lebensqualität der Patienten
erhöht, indem er ein aktives Leben erleichtert.
Diese Eigenschaft der bewährten Heilpflanze ist schon sehr lange
bekannt. In der Volksmedizin wurde Weißdorn oft auch gegen nervöse
Beschwerden und seelische Labilität empfohlen. Diese traditionellen
Heilanzeigen finden heute ihre wissenschaftliche Bestätigung: Die
hohe Wirksamkeit von Weißdornextrakt bei nachlassender Herzleistung
beruht darauf, dass dieser den Herzmuskel in körperlicher Hinsicht
stärkt und entlastet und zugleich abschirmt, was ihn weiterhin
schwächt - nämlich Stress.
Wie Prof. Michael Habs, Geschäftsführer des Unternehmens Dr.
Willmar Schwabe in Frankfurt betonte, muss bei der Anwendung von
Extrakten jedoch berücksichtigt werden, dass diese, selbst wenn sie
aus der gleichen Pflanze stammen, sehr unterschiedlich sein können:
Je nach ihrer Herstellung haben pflanzliche Extrakte eine andere
Zusammensetzung und damit auch eine andere Wirkung. Deshalb, so Prof.
Habs, ist"jeder nach einem eigenen Verfahren hergestellte Extrakt
als eigener Wirkstoff für sich zu betrachten".
Für den Weißdorn-Spezialextrakt WS 1442 liegen umfangreiche Daten
zu Wirkungen und klinischer Wirksamkeit vor. Jüngste
wissenschaftliche Ergebnisse lassen nun darauf schließen, dass der
Spezialextrakt noch mehr zu bieten hat: Das Spektrum seiner
medizinischen Eigenschaften ist laut Prof. Michael Tauchert
wesentlich breiter,"als bislang angenommen wurde". So zeigte sich
der Extrakt in hoher Dosierung auch bei Patienten mit schwerer
Herzinsuffizienz wirksam und zudem gut kombinierbar und gut
verträglich.
Die Pflanze für das Herz, das ist heute klar, besitzt ein
Potenzial, dass noch für so manche Überraschung sorgen wird. Wer
jetzt neugierig geworden ist, kann unter www.herzenssache.info
weitere Infos finden oder das Buch"Herzenssache" im Kösel Verlag für
15,50 EUR erwerben.
[25.10.02]
Quelle: Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel
Bildnachweis: Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel