Pflanzliche Arzneimittel richtig anwenden
Eschborn (ots) - Auch pflanzliche Präparate, die so genannten
Phytopharmaka, können unerwünschte Effekte entfalten, wenn sie nicht
richtig angewendet werden. In ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli
gibt die "Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit" viele nützliche
Ratschläge, wie man das volle Potenzial der Naturarzneien nutzt und
Nebenwirkungen vermeidet.
Arzneimittel aus Pflanzenextrakten erfordern meist etwas Geduld.
Bei akuten Beschwerden bringen sie wenig, weil ihre Wirkung erst nach
einigen Tagen der Anwendung voll zum Tragen kommt. Beispielsweise
beim Johanniskraut kann es zwei Wochen dauern.
Zu den Personengruppen, die besonders vorsichtig mit pflanzlichen
Arzneimitteln umgehen sollten, gehören die werdenden Mütter. Oft
bekommen sie zu hören: Was Babys vertragen, können auch Schwangere
bedenkenlos einnehmen. Dabei wird vergessen, dass einige der für
Kleinkinder geeigneten Arzneimittel möglicherweise die embryonale
Entwicklung in den ersten Schwangerschaftswochen stören oder
vorzeitige Wehen auslösen können. Daher sollten Arzneimittel, auch
pflanzliche, während dieser Zeit nur auf ausdrücklichen ärztlichen
Rat hin eingenommen werden.
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