Koreanische Akupunktur ist wesentlich wirksamer als die chinesische Akupunktur
Scheeßel (ots) - Das behauptet Prof. Dr. Puramo Chong in seinem in Kürze
erscheinenden Buch "Koreanische Konstitutionelle Medizin und Sa-am
Akupunktur".
Was ist das besondere an der Sa-am Akupunktur? Vor mehr als 400
Jahren verließ der koreanische Mönch Sa-am den Weg der chinesischen
Akupunktur, die auf der Meridianlehre beruht und ging zu den Wurzeln
zurück.
Die Sa-am Akupunktur beruht auf der 5-Elementen-Lehre. Deshalb
kommt sie mit nur 60 Akupunkturpunkten, den sogenannten
Transportpunkten, aus. Im Gegensatz dazu verwendet die chinesische
Akupunktur auf den zwölf Meridianen rund 350 Punkte und weitere
mehrere hundert sonstige Punkte. Jeder einzelne dieser Punkte kann
bis zu zwanzig oder mehr Indikationen haben.
Wen kann es da wundern, dass die chinesische Akupunktur furchtbar
kompliziert und deshalb äußerst schwer anzuwenden ist. Viele
Behandler greifen deshalb auf die "Kochbuchakupunktur" zurück: sie
schlagen bei Kopfschmerz nach und stechen die empfohlenen Punkte. Mal
klappt es, meistens nicht.
Mit der koreanischen Sa-am Akupunktur hat man das nicht nötig. Sie
basiert auf nur 24 Regeln und 60 Punkten.
Ganz ähnlich sieht es bei der Pulsdiagnose aus. Hier müssen in der
chinesischen Pulsdiagnose 28 verschiedene Pulse unterschieden werden.
Das ist schwierig bis unmöglich. In der koreanischen Pulstastung
kommt man mit drei Empfindungen aus. Dadurch wird die Konstitution
bestimmt, nach der die Nadeln gesetzt werden.
Die Sa-am Akupunktur ist also wesentlich leichter zu erlernen und
anzuwenden als die chinesische. Dass sie auch viel wirksamer ist,
davon kann man sich leicht in der Praxis von Dr. Chong überzeugen,
wie seine täglich mehr als 100 Patienten - oder sein didaktisch sehr
gut aufgebautes Lehrbuch lesen.
Puramo Chong:
Koreanische konstitutionelle Medizin und Sa-am Akupunktur,
ca. 250 Seiten, 90 Abbildungen, 16 Tabellen,
ISBN 3-89240-083-0, 50 Euro.
Weitere Informationen im Internet unter www.sa-am.de
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