Homöopathie als Teil der Chemie
Der Kuss des Ähnlichen
Bonn (ots) - Samuel Hahnemann entdeckte 1790 durch einen
Selbstversuch mit der Chinarinde das Wirkungsprinzip der Homöopathie,
das Ähnlichkeitsprinzip. Die Aufgabe des homöopathisch arbeitenden
Heilpraktikers besteht darin, für jeden Patienten das individuell
passende Arzneimittel zu finden. Die richtig gewählte homöopathische
Arznei kann die "Lebenskraft" als ordnende und heilende Kraft im
Organismus anregen, zu einer Heilung zu kommen. Die Homöopathie ist
eine Reiztherapie, die die Selbstheilungskräfte von Körper und Geist
aktiviert. Der Vorteil einer homöopathischen Behandlung besteht
darin, dass der kranke Mensch so nur möglichst wenig an
schulmedizinischen Arzneimitteln zu sich nehmen muss, denn diese
Arzneimittel haben auch immer eine Reihe von Nebenwirkungen.
Das Jahr 2003 ist das Jahr der Chemie und dazu veranstaltet das
Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Ausstellungsreihe,
die vom 30.1.-9.2.2003 mit dem ersten Teil - DER KUSS - MAGIE UND
CHEMIE - in Berlin beginnt und dann an verschiedenen Standorten in
Deutschland stattfindet. Unter dem Thema "Homöopathie - Der Kuss des
Ähnlichen", ist die Homöopathie als wichtiger Bestandteil der
Naturheilkunde im Rahmen dieser Ausstellung vertreten. Die
Homöopathie, die von Samuel Hahnemann ( 1755 - 1843 ) begründet
wurde, ist ein wichtiger Teil im Therapiespektrum der Heilpraktiker.
In der Ausstellung wird die Homöopathie vom Fachverband Deutscher
Heilpraktiker, dem größten und ältesten Heilpraktikerverband in
Deutschland, vorgestellt.
Eine Informationstafel über Homöopathie, in einer Ausstellung zum
Jahr der Chemie zeige, dass diese alte Heilweise auch in der modernen
Medizin einen besonderen Stellenwert habe, betonte der Präsident des
Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker, Peter A. Zizmann.
Informationen zur Ausstellung unter www.jahr-der-chemie.de
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