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Pflanzenwirkstoff stoppt Haarausfall

Studie der Bochumer Universitäts-Hautklinik weist Wirkung von naturheilkundlichem Haarwuchsmittel nach


Wahlstedt (ots) - Die Dermatologische Klinik der Ruhr-Universität hat im Rahmen einiger größerer Forschungsprojekte am Kompetenzzentrum für Medizintechnik Ruhr die Möglichkeit entwickelt, das Haarwachstum nicht invasiv sehr exakt zu quantifizieren. Diese Entwicklung erfolgte gemeinsam mit der Visiomed AG in Bochum.

Im Rahmen dieser Studien wurde das Phytopharmakon Cimicifuga Racemosa ("CiMi", Apotheke, Lichtenheldt GmbH) untersucht. Dabei handelt es sich um einen naturheilkundlichen Wirkstoff, dem eine östrogenartige Wirkung zugeschrieben wird und der in ersten Anwendungsbereichen eine "Positivmonographie" der relevanten Gremien besitzt.

Der Leitende Oberarzt der Bochumer Klinik, Herr Dr. med. Klaus Hoffmann, teilte mit: In einer ersten Studie gingen wir grundlegend der Frage nach, inwieweit das Präparat aufgrund der in ihm enthaltenen östrogenartigen Substanzen insbesondere bei androgen bedingten Formen des Haarausfalls Wirkung zeigt. Dabei konnten wir vor allem bei männlichen Probanden (anlagebedingter Haarausfall), aber auch bei Frauen im Klimakterium (hormonelle Balance-Verschiebungen, Überschuss an Androgenen) deutliche, signifikante Besserungen erkennen. Die Anzahl der im Wachstum befindlichen Haare (anagen) wurde erhöht, auf bereits gelichteten Stellen wuchsen neue Haare nach, die Haare nahmen an Dicke zu (das Haar wurde kräftiger, voller), die Anzahl im Ausfall befindlicher Haare (telogen) wurde gesenkt (Haarausfall wurde gestoppt).

Fazit: Bei männlichen und weiblichen Probanden, die schon seit längerem Haarausfall beklagten, kam es zu signifikanten Verbesserungen von Haardichte und Haarqualität - gerade in Fällen androgenetischen Haarausfalls. Dies galt bislang mithilfe eines Pflanzenwirkstoffes als nicht möglich, war stattdessen nur mit wenigen, meist verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu erreichen.


[28.08.2003] Quelle: Lichtenheldt GmbH
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