Hamburg (ots) - Wann lockt die Ferne mehr als in der warmen
Jahreszeit? Wann hat die Natur einen größeren Reiz als im Sommer? Nur
was tun, wenn einem die Haut einen Strich durch die Rechnung macht?
Neurodermitiker kennen die Qualen, die Hitze und blühende Wiesen
mit sich bringen können: juckender Schweiß, Quaddeln, entzündliche
Hautreaktionen auf Pollen und Gräser und vieles mehr. Um die
Sommerferien richtig zu genießen, sollte man aber nicht aus der Haut,
sondern bewusst mit seiner Haut in Urlaub fahren. Mehr Informationen,
Links und Tipps zu Reisezielen mit speziellen Angeboten für
Neurodermitiker bietet jetzt die Aktion Haut!Nah vom Deutschen
Neurodermitis Bund e.V. im Internet unter www.aktion-hautnah.de.
Einige allgemeine Ratschläge: Neurodermitiker sollten gemäßigte
Klimazonen mit Temperaturen zwischen 10 und 28°C aufsuchen. Besonders
geeignet für die gereizte Haut sind das Hochgebirge und die See, da
dort die Luft weit weniger Schadstoffe und Allergene enthält. Ohne
diese Reizstoffe, die einen Schub verursachen können, tritt eine
deutliche Besserung des Befindens ein.
Zu der sauberen Luft gesellt sich eine intensivere UV-Strahlung,
die bei Neurodermitis entzündungshemmend wirkt. Ein oftmals kühler
und schweißtrocknender Wind, blutbildende Sauerstoffarmut in der Höhe
sowie salz- und jodreiches Aerosol am Wasser lindern den Juckreiz.
Bei dem Aerosol handelt es sich um winzige Tropfen in der Seeluft,
die heilsame Stoffe aus dem Meer transportieren und die natürliche
Widerstandskraft der Haut anregen. Die klimatische Umstellung fordert
den gesamten Organismus heraus und erneuert die Haut. Wer Erholung
mit einem Erlebnisurlaub in der Ferne verbinden will, sollte einen
Aufenthalt am Toten Meer ins Auge fassen.
In jedem Fall sollte vor dem Urlaub ein Arzt zu Rate gezogen
werden, um sich über die Vorbeugung und Behandlung von eventuell
auftretenden akuten Schüben aufklären zu lassen.
[02.06.2005]
Quelle: Deutscher Neurodermitis Bund e.V.