Eschborn (ots) - Kratzen bis das Blut läuft, nicht schlafen
können, weil der Juckreiz quält - Menschen mit Neurodermitis müssen
oft unermessliches Leiden ertragen. Was bereits jetzt, und was in
Zukunft hilft, beschreibt die "Neue Apotheken
Illustrierte/Gesundheit" in ihrer Ausgabe vom 15. November 2002.
Bahnt sich ein Neurodermitis-Schub an, gilt es, schnell zu
handeln. Etwa mit einem fett-feuchten Verband: Der Patient cremt die
Haut mit einer fettenden Pflegecreme ein und zieht anschließend einen
mit kühlem Leitungswasser oder Schwarztee angefeuchteten
Schlauchverband aus der Apotheke darüber. Den Abschluss bilden ein
trockener Schlauchverband und die Kleidung. Bis zu fünf Stunden kann
der Verband auf der Haut verbleiben. Zudem helfen Tabletten, Tropfen
oder Säfte, die Antihistaminika enthalten.
Kortison-Cremes hemmen die Entzündung und unterbrechen so den
Teufelskreis aus Juckreiz und Kratzen. Neue Abkömmlinge des Kortisons
wirken intensiver, schaden der Haut weniger und belasten den Körper
praktisch nicht. Ebenso stark wie einige Kortison-Präparate wirken
die neuen Arzneistoffe Tacrolimus und Pimecrolimus.
Mehr zu neuen Erkenntnissen bei Neurodermitis lesen Sie in der
"Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit" vom 15. November 2002.
Außerdem in diesem Heft: Blutfette: Zur Sicherheit die Werte senken
+++ Serie Immunsystem: Siegeszug der Schutzimpfungen +++ Eltern &
Kind: Alarm bei Mittelohr-Entzündung.
[14.11.02]
Quelle: Neue Apotheken Illustrierte/Gesundheit