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Zu viel Cholesterin - auch ein Frauen-Problem!

Mehr Infarkte durch Berufsstress, mehr Krebs durch Rauchen


München (ots) - Vom "schwachen Geschlecht" kann eigentlich nicht die Rede sein: Die Natur hat Frauen wesentlich besser für den Überlebenskampf ausgestattet als ihre männlichen Pendants. Ihre Hormone schützen ihr Herz, ihre angeborene Vorsicht bewahrt sie oft vor Unfällen und unnötigen Risiken. Doch immer mehr Frauen setzen ihre angeborenen Chancen aufs Spiel: Sie machen immer häufiger die gleichen Fehler wie die Männer und bringen so auch ihre Gesundheit in die gleiche Gefahr. Zu Deutsch: Gleicher Stress und gleiche Laster - gleiches Risiko!

Besonders krass ist die Lage beim Herzinfarkt. Die angebliche "Manager-Krankheit" wütet längst auch unter Evas Töchtern, viel mehr als der so gefürchtete Brustkrebs: Während Brustkrebs "nur" jede zehnte Frau bedroht, stirbt jede zweite Frau an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Einen Herzinfarkt erleiden jährlich rund 120.000 Frauen in Deutschland.

Neben dem Berufsstress spielen bei diesem Geschehen vor allem Bewegungsmangel und zu hohe Cholesterinwerte eine Rolle: Während der Anteil der Männer mit krankhaften Cholesterinwerten ab 40 Jahren mit etwa 40 Prozent konstant bleibt, steigt er bei Frauen von diesem Alter an deutlich an. Von den 59-jährigen Frauen haben bereits über 64 Prozent zu hohe Blutfettwerte.

Zum Glück profitieren auch Frauen gut von den zur Cholesterinsenkung zur Verfügung stehenden Therapien. Allerdings führt eine herkömmliche Standardtherapie mit einem Statin allein nicht immer zum gewünschten Erfolg, denn Statine hemmen nur eine Cholesterinquelle, nämlich die Produktion von Cholesterin in der Leber. Das "böse" LDL-Cholesterin wird zwar gesenkt, viele der behandelten Patienten erreichen damit jedoch keine zufriedenstellenden Blutfettwerte. Arzt und Patient müssen sich dann zwangsläufig mit einem immer noch erhöhten und gefährlichen LDL-Cholesterinwert befassen. Einen Weg aus diesem Dilemma weist der starke Cholesterinsenker Inegy mit seinem neuartigen Wirkprinzip. Er senkt die Cholesterinwerte auf zwei Wegen gleichzeitig: Sein Wirkstoff Ezetimib hemmt die Aufnahme von Cholesterin im Darmtrakt, das Statin Simvastatin bremst die Entstehung des Cholesterins in der Leber. Eine aktuelle Studie ergab: Durch diese "duale Hemmung" der beiden Cholesterinquellen senkte in einer Studie im Vergleich zu einem Statin allein Inegy die LDL-Cholesterinwerte bei 83 Prozent der betroffenen Frauen und Männer auf die erstrebte Höhe.

Ebenfalls als Killer erweisen sich die Zigaretten: Während bei den Männern der Anteil der Raucher allmählich abnimmt, greifen mehr und vor allem immer jüngere Frauen zur Zigarette. Geschiedene oder arbeitslose Frauen rauchen besonders häufig, ebenso Mädchen und Frauen in den Großstädten. Der verhängnisvolle Trend spiegelt sich nicht nur in vermehrten Herzinfarkten, sondern auch in der Lungenkrebs-Statistik getreu wider: Während sich die Zahl der Erkrankungen bei den Männern in den letzten Jahren (allerdings auf einem hohen Niveau) eingependelt hat, steigen die Raten bei Frauen immer höher.

Und auch beim Trinken stehen leider immer mehr Frauen ihren Mann. Früher wurde das Verhältnis zwischen alkoholkranken Frauen und Männern auf 1 zu 10 geschätzt, mittlerweile liegt es bei 1 zu 4. Es verwundert deshalb wenig, dass auch die Zahl der Leberzirrhosen bei Frauen immer mehr zunimmt.


[31.05.2005] Quelle: Stroebel Communications GmbH " Co KG
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