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Nur wer viel und richtig trinkt, bringt volle Leistung!

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin: Mineralwasser ist die absolute Nummer Eins unter den Durstlöschern!


Bad Aachen (ots) - Mineralwasser ist die erste Wahl, um den Flüssigkeits- und Mineralienverlust durch das Schwitzen bei den sommerlich hohen Temperaturen auszugleichen, informiert heute Diplom Diätassistentin Klaudia Pütz von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Ohne eine einzige Kalorie liefert das kühle Nass dem Körper die lebensnotwenigen Mineralstoffe, die dieser ausschwitzt. Da die Mineralstoffe im Mineralwasser in gelöster Form vorliegen, kann der Körper sie besonders gut aufnehmen. Besonders empfehlenswert ist natriumreiches Mineralwasser. Natrium beschleunigt die Flüssigkeitsaufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt und damit den Flüssigkeitsersatz. Ein Blick aufs Etikett beim Einkauf lohnt sich, das richtige auszuwählen: Es sollte über 200 Milligramm Natrium pro Liter enthalten. Leitungswasser aus dem heimischen Hahn ist im Gegensatz dazu meist mineralstoffarm. Mineralwasser ist Leitungswasser aus ernährungswissenschaftlicher Sicht deutlich überlegen. Es wird direkt am Quellort abgefüllt und häufiger und exakter geprüft als Leitungswasser. Leitungswasser ist dagegen kritisch zu betrachten. Alleine im Jahr 2002 fanden sich nach unserer Dokumentation in Zeitungen 356 Berichte über "Trinkwasservorfälle", stellt Sven-David Müller, Sprecher der Gesellschaft fest. Die Trinkwasserproblematik reichte dabei von mikrobieller Belastung des Trinkwassers bis zu erhöhtem Nitratgehalt.

Für geschmackliche Abwechslung sorgt die Mischung mit Fruchtsäften wie Apfel, Trauben-, Kirsch- oder Johannisbeersaft. Dabei sollte jedoch der Energiegehalt dieser Getränke im Auge behalten werden. Stark zuckerhaltige Limonaden, Cola, Energiedrinks, alkoholische Getränke, Kaffee und schwarzer Tee scheiden als Durstlöscher aus, so Pütz.

Um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten, muss über den Durst getrunken werden, betont Pütz, die im Sommer täglich zwei bis 2,5 Liter Flüssigkeitsaufnahme empfiehlt. Denn wenn der Durst kommt, ist es fast zu spät und der Körper leidet bereits unter akutem Wassermangel. Der Kreislauf macht schlapp, der Blutdruck fällt und es kann zu Verdauungsproblemen bis zur Verstopfung kommen, warnt Pütz. Bei Hitze und körperlicher Anstrengung verdunstet der Körper Wasser über die Haut, um seine Temperatur zu senken. Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von nur zwei Prozent des Körpergewichts sinkt das Leistungsvermögen. Später lassen Konzentration und Koordination nach. Selbst trockene Büroluft oder starker Wind können den Flüssigkeitsbedarf sogar verdoppeln. Trotz unseres hohen Körperwassergehalts von 60 bis 80 Prozent verfügen wir über keine Flüssigkeitsreserven, die bei Bedarf aktiviert werden könnten, erklärt Pütz. Neben dem Wasser in den Lebensmitteln sollten Erwachsene mindestens zwei bis zweieinhalb Liter täglich trinken. Um den Flüssigkeitshaushalt im Lot zu halten, ist es günstig, mindestens alle zwei Stunden ein Glas Mineralwasser zu trinken. Je nach Mineralstoffgehalt und Kohlensäurezusatz schmecken die verschiedenen Wasser ganz unterschiedlich. Die Kohlensäure hat darüber hinaus noch ganz andere Fähigkeiten: Sie trägt im Magen zur Sättigung bei, sie reinigt im Mund die Geschmackspapillen, fördert durch das Prickeln die Durchblutung und regt den Speichelfluss an. Eine Erfrischung stellt sich schnell ein. Ein Glas Wasser zwischen den Menügängen sorgt dafür, dass die Zunge sensibler und feiner auf Geschmacksunterschiede reagiert, so Pütz abschließend. Weitere Informationen zu Themen aus der Ernährungsmedizin unter www.ernaehrungsmed.de.


[27.07.2003] Quelle: Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik
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