Trinken macht fit in Beruf und Freizeit
Frankfurt/Main (ots) - Wer zu wenig trinkt, riskiert
Konzentrationsmängel und eine Beeinträchtigung seines
Kurzzeitgedächtnisses. Auch die körperliche Leistungsfähigkeit kann
herabsetzt sein. Darauf weisen der Ernährungswissenschaftler Prof.
Helmut Heseker und der Sportmediziner Prof. Michael Weiß in einer vom
Forum Trinkwasser in Auftrag gegebenen Auswertung wissenschaftlicher
Studien hin. Ihre Empfehlung: Über den Tag verteilt regelmäßig
trinken - am besten Wasser pur oder aufgesprudelt, gemischt mit
Säften oder Sirups. Während der Arbeit oder beim Sport, vergessen
viele über längere Zeit etwas zu trinken. Dabei braucht unser Körper
1 1/2 bis 2 Liter Flüssigkeit am Tag. Hier ist es sinnvoll, sich
selbst immer wieder ans Trinken zu erinnern, denn es nutzt wenig,
versäumtes Trinken während des Tages am Abend auf einmal nachzuholen.
"Flüssigkeitsverluste von nur 2 Prozent des Körpergewichts
vermindern bereits die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit",
so das Fazit der Professoren der Universität Paderborn. 2 Prozent
Flüssigkeitsverlust entspricht bei einem 70 Kilogramm schweren
Menschen 1,4 Liter. Allein 1,2 Liter verliert der Körper bereits über
das Atmen, die Haut und durch Ausscheidungen pro Tag unter normalen
Klimabedingungen. Durch Schwitzen und bei höheren Temperaturen erhöht
sich diese Menge leicht. Beim Konsum von Kaffee, Tee oder
alkoholischen Getränken tritt der gleiche Effekt auf, da sie
entwässernd wirken.
Braucht der Körper Wassernachschub, schlägt er normalerweise
"Durstalarm". Aber bei Hektik oder konzentriertem Arbeiten wird das
Signal oft überhört. Ältere Menschen und Kinder haben zudem ein
häufig zu schwach ausgeprägtes Durstempfinden.
Ein guter Durstlöscher ist Trinkwasser. Es ist in guter Qualität
stets verfügbar und obendrein kalorienfrei. Wer's nicht immer pur
mag, kann es aufsprudeln oder durch Mischen mit Säften und Sirups für
Abwechslung sorgen.
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