Lakritze gegen Husten
Eschborn (ots) - Aus dem eingedickten Saft der Süßholzwurzel wird
Lakritze gewonnen, die nicht nur gut schmeckt, sondern das Abhusten
von Schleim erleichtert und entzündungshemmend wirkt. Zu viel des
Guten kann jedoch unangenehm werden, der Blutdruck steigt, es kann zu
Schwindel oder gar zu Herzrhythmusstörungen kommen. Was bei Lakritze
zu beachten ist und welche anderen pflanzlichen Mittel bei Husten,
Erkältungen oder auch Rückenschmerzen und Depressionen wirken, steht
in der aktuellen Ausgabe der Apotheken-Kundenzeitschrift "Neue
Apotheken Illustrierte/Gesundheit" vom 1. November.
Wenn unter dem Einfluss von Väterchen Frost Erkältungen die Runde
machen, bietet die Apotheke eine ganze Reihe pflanzlicher Arzneien,
um die Beschwerden zu lindern. Gegen trockenen Reizhusten etwa helfen
Extrakte mit Eibisch, Malve, Isländisch Moos, Lungenkraut oder
Spitzwegerich. Bei verschleimtem Husten sollte man auf Zubereitungen
mit Eukalyptus, Anis, Fenchel, Pfefferminze oder Thymian
zurückgreifen. Während die meisten schleimlösenden Heilpflanzen
kombiniert angewendet werden, setzt man Efeu oder Thymian als
alleinige Wirkkomponente in zahlreichen Hustenmitteln ein. Beide
Arzneipflanzen werden nicht nur von Erwachsenen, sondern auch von
Kindern gut vertragen.
Wen Rückenschmerzen und rheumatische Beschwerden plagen, dem
verschaffen unter anderem Extrakte aus Arnikablüten und der
Teufelskrallenwurzel Linderung. Sollten einem das schlechte Wetter
und die Dunkelheit im Winter aufs Gemüt schlagen, helfen Extrakte aus
Johanniskraut. Gegen Nervosität, Unruhe und Einschlafstörungen
wiederum wirken Baldrian, Melisse, Hopfen oder die Passionsblume.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der "Neue Apotheken
Illustrierte/Gesundheit" vom 1. November 2002.
Außerdem in diesem Heft: Allergien vorbeugen und nach Ausbruch
gleich behandeln +++ Jugend spezial: Magersucht: aufhören mit dem
Abnehmen +++ Schlaganfall: jede Minute zählt.
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