Newsletter | Hilfe | Inhalt | Kontakt
Empfehlung | Gästebuch


Arzt Neuanmeldung:
Arzt Login:

Benutzer:
Passwort:
Password verlegt?


Aktuelle Partnerangebote

Leben mit Diabetes

Arztsuche Medizin Infos Gesundheitslinks Diskussionsforum Nachrichten
  Startseite   Nachrichten    Erkältung, Infektionen 

  Erkältung/Infektionen

zurück zur Übersicht zurück zur Übersicht
Impfung schützt vor Komplikationen/Windpocken sind nicht so harmlos

Berlin (ots) - Windpocken sind nicht die harmlose Kinderkrankheit, für die viele sie halten. Im Gegenteil: Viele Patienten leiden sehr unter der Virusinfektion, mehr als jeder zwanzigste bekommt sogar schwere Komplikationen. "Die Bedeutung der Windpocken wurde unterschätzt", erklärte der Erste Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Manfred Richter-Reichhelm, heute in Berlin. Er bezog sich dabei auf eine Befragung in knapp 300 Arztpraxen. Ihr Ergebnis überraschte alle Experten: Schwere Krankheitsverläufe und Komplikationen sind häufig. "Hochgerechnet auf die rund 750.000 Menschen, die in Deutschland pro Jahr an Windpocken erkranken, bedeutet dies, dass über 40.000 Patienten Schwierigkeiten bekommen", so der KBV-Chef. Dazu gehören laut Richter-Reichhelm vor allem bakterielle Infektionen der Haut sowie gefährliche Lungen- und Mittelohrentzündungen. "Pro Jahr sterben rund 20 Menschen in Deutschland an Windpocken", so Richter- Reichhelm.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin hat auf die neuen Erkenntnisse reagiert und empfiehlt seit neuestem die Impfung gegen Windpocken für alle Kinder. Sie sollen gleichzeitig mit der Masern-Mumps-Röteln-Impfung in Zukunft auch einen Schutz vor den Windpocken-Viren bekommen. "Die Ärzteschaft appelliert an alle Krankenkassen, nicht zu zögern, ihren Versicherten diese neue und sinnvolle Impfleistung im Rahmen der Impfvereinbarungen anzubieten", erklärte Richter-Reichhelm.

Aber auch die Älteren sollten sich impfen lassen: Die STIKO empfiehlt die Impfung für alle Jugendlichen bis 18 Jahren, die bislang keine Windpocken hatten. "Dies ist für Frauen besonders wichtig, denn eine Windpocken-Infektion während der Schwangerschaft kann Mutter und Kind schwer schädigen", so Richter-Reichhelm. Er wies darauf hin, dass die Impfung unkompliziert ist und in den Vereinigten Staaten be-reits millionenfach verabreicht wurde: Hier gehört die Impfung gegen Windpocken seit 1996 zum Standardprogramm für alle Kleinkinder.


[16.08.2004] Quelle: KBV
zurück zur Übersicht zurück zur Übersicht


  Nachrichten Leitseite
Aids

Allergien

alternative Heilmethoden

Anästesie, Intensivmedizin

Augen

Chirurgie, Medizintechnik
Plastische Chirurgie

Diabetes, Stoffwechsel
Leber, Niere

Erkältung, Infektionen

Ernährung

Frauen

Haut, Körperpflege

Herz, Gefäße

Internet, IT

Kinder

Krebs

Logopädie

Männer

Medikamente, Apotheken
Industrie

Orthopädie

Pflege, Reha

Politik, Krankenkassen
Verbände

Prävention
Umwelt, Wissenschaft

Psychologie, Psychiatrie
Neurologie

Recht, Soziales
Sucht

Untersuchung, Behandlung
Wellness, Fitness


 
Suche auf diesen Seiten

Suchhilfe


Seitenanfang
© 1996 - 2008 Diabetes News Media AG  |   Datenschutzhinweise  |  Nutzungsbedingungen  |  Impressum