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Neue Grippepille keine Alternative zur Grippeschutzimpfung

Oberursel (ots) - Jährlich sterben in Deutschland durchschnittlich bis zu 15.000 Menschen an der Virusgrippe. Das wirksamste Mittel, sich davor zu schützen, ist und bleibt die Grippeschutzimpfung. Dies wurde aktuell anlässlich der Vorstellung eines neuen oralen Grippemittels wieder bestätigt.

Professor Peter Wutzler, Direktor des Instituts für Antivirale Chemotherapie an der Universität Jena, sagte am Rande der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Mittels:

"Absolute Vormachtstellung hat die Grippeschutzimpfung. Sie darf durch jegliches Präparat keine Einschränkung erfahren. Wir müssen alle gemeinsam konzertiert dafür kämpfen, dass wir die Rate der Grippeschutzimpfung erhöhen. Nur so erreichen wir für das ganze Land gesehen die größte Effizienz im Kampf gegen die Influenza."

Die neue Grippepille sieht er als sinnvolle Ergänzung zur Impfung: "Das Präparat, das jetzt eingeführt worden ist, hilft, wo Influenza ausgebrochen ist, in Situationen, wo manche nicht geimpft worden sind, in Situationen wo der Impfschutz gerade bei älteren Leuten nachgelassen hat, um die dann auch optimal medizinisch zu versorgen und schwere Verläufe zu vermeiden."

Der Marburger Impfstoffhersteller Chiron Behring stellt für die diesjährige Impfsaison zwei innovative Grippeimpfstoffe zur Verfügung: Speziell für ältere Menschen ab 65 Jahren, deren Immunsystem geschwächt ist, gibt es einen verstärkten Impfstoff, der die Immunantwort bei dieser Risikogruppe signifikant erhöht. Daneben bietet Chiron Behring den ersten auf den Markt gekommenem konservierungsmittelfreien Grippeimpfstoff an. Er ist besonders gut verträglich und deshalb auch für die Impfung von Kindern und Schwangeren geeignet.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.grippe-schutz.de.


[02.10.2002] Quelle: MS&L PR GmbH
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