Neue Ergebnisse zur Langzeit-Verträglichkeit von Pulmicort(R) stützen Belege für frühzeitige Behandlung von Asthma
Lund, Schweden (ots/PRNewswire) - Heute sind neueste Ergebnisse
der START Studie (1) in den Annals of Allergy, Asthma and Immunology
veröffentlicht worden in denen auch die Resultate zur
Drei-Jahres-Verträglichkeit von Pulmicort (Budesonid) aufgezeigt
werden. Diese Ergebnisse stützen erneut die früheren Befunde, nach
denen Pulmicort in geringen Dosen als Langzeit-Behandlung sowohl von
Erwachsenen als auch von Kindern gut vertragen wird.
Die START-Studie ist mit über 7.000 Patienten in 32 verschiedenen
Ländern die grösste jemals durchgeführte, überwachte Asthma-Studie.
Die teilnehmenden Patienten waren 5 bis 66 Jahre alt und erhielt
zusätzlich zu ihrer gewohnten Asthmabehandlung randomisiert einmal
täglich entweder Pulmicort oder Placebo. Pulmicort wurde einmal am
Tag über ein Inhaliergerät verabreicht. Kinder bekamen eine Dosis von
200 Mikrogramm, Erwachsene 400 Mikrogramm. Die unterschiedlichen
Befunde zu unerwünschten Ereignissen der beiden Behandlungsgruppen
stellen sich wie folgt dar:
- Es gab in der Pulmicort-Gruppe (30 Prozent) im Vergleich zur
Placebo-Gruppe (39 Prozent) weniger schwerwiegende mit Asthma in
Verbindung stehende unerwünschte Ereignisse (SUE/SAE)
- Das Auftreten nicht mit Asthma in Verbindung stehender SUE/SAE
(Pulmicort n=378, Placebo n=425) war vergleichbar
- Vorkommen, Art und Schwere unerwünschter Ereignisse (UE/AE) in
allen Altersschichten und in beiden Behandlungsgruppen (Pulmicort
n=10.850, Placebo n=10.670) waren vergleichbar
- Bei denjenigen, die Placebo bekamen, war das Auftreten von UE/AE
die üblicherweise mit dem Inhalieren von Kortikosteroiden einhergehen
ähnlich häufig
Diese wichtigen Ergebnisse unterstreichen die schon früher
festgestellten klinischen Vorteile, von denen die Patienten in der
Pulmicort Gruppe profitieren: Ein um 44 Prozent niedrigeres Risiko
ein erstes schweres mit Asthma in Zusammenhang stehendes Ereignis zu
erleben, eine verbesserte Kontrolle des Asthma die sich in einem Plus
von 14,1 symptomfreie Tagen pro Jahr niederschlägt, eine Verringerung
der Anzahl der Krankenhaustage um 69 Prozent, 67 Prozent weniger
Notfallbehandlungen und 36 Prozent weniger Arztbesuche (2,3).
Professor Silverman, Koautor der Studie, sagte dazu: "Die
START-Studie ist eine wichtige Untersuchung zur
Langzeit-Verträglichkeit von Pulmicort. Sie zeigt, dass nicht nur
eine gut vertragene sondern auch eine frühzeitige Behandlung mit
einem ICS bei leichtem chronischen Asthma den Übergang zu einer
schwereren Form verhindern kann und Zahl und Schwere der Symptome zu
verringern hilft".
Mehrere Kurz- und Langzeit-Studien haben gezeigt, dass ein früher
Behandlungsbeginn mit Pulmicort bei Asthma die Lungenfunktion
verbessert und die Kontrolle des Asthma und der Atemwegsentzündung
besser gewährleistet, als wenn der Behandlungsbeginn hinausgezögert
wird (4-11). Dies verringert letzten Endes die Erhaltungsdosis und
auf Dauer auch die medikamentöse Gesamtbelastung (4-11).
Teil der Analyse der Studienergebnisse war auch die Wirkung von
Pulmicort auf Schwangere. Dabei zeigte sich, dass die Ergebnisse bei
Schwangeren in beiden Behandlungsgruppen nicht unterschieden.
Behandlungsrichtlinien wie z.B. GINA(12) haben sich schon seit
einigen Jahren für einen breiteren Einsatz von zu inhalierenden
Kortikosteroiden bei schwachem chronischen Asthma eingesetzt. In der
Praxis allerdings ziehen es viele Ärzte vor, zu warten, bis die
Krankheit fortgeschritten ist, bevor sie die Behandlung mit zu
inhalierenden Kortikosteroiden einleiten. START liefert eine starke
Evidenz die diese Richtlinien unterstützt.
Wie bei allen Kortikosteroiden kann es zu systemischen Effekten
kommen, insbesondere bei hohen, über eine lange Zeit eingenommenen
Dosen. Doch sind solche Wirkungen sehr viel seltener als bei oral
verabreichten Kortikosteroiden. Zu den möglichen systemischen
Wirkungen gehören Nebennierensuppression, Wachstumsstörungen bei
Kindern und Jugendlichen, Rückgang der Mineraldichte der Knochen,
Katarakt und Glaukom. Es ist daher sehr wichtig, dass die inhalierte
Steroid-Dosis auf die kleinste Dosis begrenzt wird, bei der eine
wirksame Kontrolle des Asthma gerade noch erhalten bleibt. Es wird
daher empfohlen, das Wachstum von Kindern, die über längere Zeit mit
zu inhalierenden Kortikosteroiden behandelt werden, regelmässig zu
überprüfen. Sollte das Wachstum sich verlangsamen, so sollte die
Therapie mit dem Ziel überprüft werden, wenn möglich die Dosis des
inhalierten Kortikosteroids auf eine Menge zu reduzieren, bei der
eine wirksame Kontrolle des Asthma erhalten bleibt. Darüber hinaus
sollte in Betracht gezogen werden, den Patienten an einen Pädiater
und Atemspezilisten zu überweisen.
AstraZeneca ist ein bedeutendes internationales Pharmaunternehmen,
das sich mit der Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung
von verschreibungspflichtigen Medikamenten und der Erbringung von
Dienstleistungen im Gesundheitsbereich befasst. Das Unternehmen
gehört mit einem Umsatz von über 18,8 Milliarden US-Dollar zu den
weltweit führenden Pharmafirmen und nimmt im Verkauf
gastro-intestinaler, onkologischer, kardiovaskulärer, neurologischer
und respiratorischer Therapeutika eine führende Position ein. I
AstraZeneca ist im Dow Jones Sustainability Index (global) und im
FTSE4Good Index notiert.
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