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 Thema: LWS
Beitrag von: Anonym 10.07.2010 02:42 Seitenanfang 

Guten Abend Drs. und User,

Ich habe eine Diagnose bekommen, die wie folgt lautet:

Im erfaßten Skelett kein Hinweis auf eine höhergradige WK-Sinterung, keine eindeutige frische frakturtypische Läsion. Etwas verminderte Lordorsierung der LWS. Diskrete Osteochondrose zwischen LWK 4 bis SWK 1.

MRT der LWS:
Chondrose L5/S1 mit rechts betontem subligamentärem Discusprolaps, der wohl die rechte Wurzel S1 tangiert. Der Befund ist ausgeprägter als zum Zeitpunkt der Voruntersuchung vom 08.09.2009. Chondrose und Bandscheibenprotrusion L4/5 weitgehend unverändert.

EMG und NLG:
Es finden sich im M. tib. ant. rechts leichte chronisch-neurogene Umbauzeichen vereinbar mit abgelaufener oder chronischer L5-Läsion rechts, allerdings keine floriden Dernervierungszeichen.
Die neurographischen Befunde abgesehen von einer grenzwertigen Amplitude des mot. Summenaktionspotentials über dem M. ext. dig. brv. links unauffällig.

Beurteilung:
Bei Aufnahme zeigte sich ein paravertebraler Druck- und Klopfschmerz über der unteren LWS, starke bewegungsunabhängige Scherzen der LWS mit Ausstrahlung ins rechte Bein und eine diskrete Minderinnervation der Zehenheber rechts. Ausserdem fanden sich eine Hypästhesie und Hypalgesie im Dermatom S1 rechts. Wir führten die Symptomatik auf einen mediolateralen Bandscheibenvorfall L5/S1 zurück, der sich in einer Kernspintomographie der LWS darstellen ließ. Auch in einer neurophysiologischen Untersuchung zeigten sich zwar chronisch-neurogene Umbauzeichen, jedoch ohne akute floride Denervierungszeichen.

Ich musste 2 Wochen in einem Rollstuhl "verbringen", da ich mein rechtes Bein nicht spürte, wegen Lähmung und nicht laufen konnte.
Mit der Aussage einer Assistenzärztin: "Es ist psychisch!" - wurde ich nach 10 Tagen Kkh entlassen. Ohne dass ich mich allein fortbewegen, an- und ausziehen, duschen und kochen konnte.

Nun würde ich gerne wissen, was das alles heisst, auf Deutsch ;-)
Liebe Grüße und Dankeschön schon mal im Voraus!
Stefanie



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