Plastische Chirurgie
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Beitrag von: starlet81 |
16.01.2004 00:00 |
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Sehr geehrte Experten und Erfahrene,
Ich bin vergangenes Jahr 3 Mal an der Nase operiert worden. Dieses Jahr plane ich eine 4. OP vornehmen zu lassen.
Nachdem ich nun schon bei einigen HNO-Ärzten mit meiner ausgeprägten Sattelnase war, sind sich zwar alle einig, dass nur Rippenknorpel helfen würde, allerdings gehen die Meinungen über die Befestigungsmethode stark auseinander. (Nut in den Knochen fräsen und Knorpel "einschieben" und/oder zusätzlich festnähen; gar nicht befestigen; mit Titanschraube am Knochen befestigen)
Helfen Sie mir bitte aus diesen Verwirrungen.
Wie befestigen Sie den Knorpel und was ist keineswegs empfehlenswert?
Des weiteren kannten einige Ärzte die zusätzliche Unterfütterung mit Muskelfasern gar nicht oder lehnten sie kategorisch ab. Was habe ich davon zu halten? -Ein unerfahrener HNO-Arzt? Sollte ich diese besser meiden?
Wie oft setzen Sie zusätzlich Muskelfasern mit ein?
Ich bedanke mich herzlich für Ihren Rat!
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Beitrag von: dr-tribull |
28.01.2004 00:00 |
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Freie Transplanate (und um diese sich in Ihrem Fall handelt) haben die beste Chance im Aufnahmegebiet zu überleben, wenn sie durch Difusion den Austausch ihrer Nährstoffe abwickeln. Diese Bedingungen werden durch das Knorpelgewebe in der Regel erfüllt. Muskelzellen brauchen zum überleben eine eigene Blutversorgung, sind daher für solche Zwecke eher ungeeignet. Die beste Erfahrung mit freien Transplantaten zur Rekonstruktion verschiedener Strukturen des Nasengerüstes (wie bei Ihnen z.B. die Sattelnase) haben wir bisher mit Ohrmuschelknorpel gemacht. Die Knorpelfragmente lassen sich gut entnehmen und zu einem geeigneten Transplantat formen. Sie hinterlassen auch kaum sichtbare Defekte an der Entnahmestelle. Der Rippenknorpel ist zwar massiver, resorbiert (schwindet) aber stärker. Und es verbleibt Narbe an der Entnahmestelle.
Einige erfahrene Fachärzte für Plastische Chirurgie in Ihrer Wohngegend finden Sie unter www.vdpc.de
Mit freundlichen Grüßen,
www.dr-tribull.de
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