Psychotherapie
| Thema: Tod der Mutter nicht überwunden |
|
Beitrag von: neuromancer |
22.05.2003 00:00 |
Seitenanfang |
Hallo.
Meine Mutter beging vor mehreren Jahren Selbstmord.
Heute noch, schlucke ich, wenn im Gespräch "Mutter" oder "Tod" fällt, ich fang aus einfachsten Gründen an zu weinen und kann nicht mehr aufhören.
Ich baute mir einen Schutzmauer, doch sobald man mich kritisiert (und dabei es doch nur gut meint) fühle ich mich angegriffen und die Tränen fließen.
Was kann ich dagegen tun?
Bin ich auch Selbstmord gefährdet?
Auf eine antwort würde ich mich freuen.
|
|
Beitrag von: samba |
06.08.2003 00:00 |
Seitenanfang |
Hallo!
Ich habe meine Mutter 1997 verloren, sie ist an den Folgen des Alkoholismus gestorben! Ich habe es bis heute nicht überwunden, arbeite aber stark daran!
Was Dich, glaube ich, am meisten zu schaffen macht, sind die Schuldgefühle, richtig? Da solltest Du daran arbeiten! Egal, aus welchen Gründen, Du bist sicherlich NICHT Schuld am Selbstmord Deiner Mutter! Solange Du aber nicht daran arbeitest, wirst Du nicht fertig damit, und das macht kaputt! Das heißt nicht, daß Du auch selbstmordgefährdet bist, sondern alleine nicht damit klar kommst! Such Dir professionelle Hilfe, habe ich auch getan! Es hilft ungemein! Es gibt nunmal Dinge im Leben die kann und sollte man nicht alleine versuchen zu bewältigen! Der Tod der Mutter ist etwas ganz schwerwiegendes, besonders wenn es kein natürlicher Tod war!
Also, lass Dir helfen, denn Du hast ein Recht Dein Leben glücklich zu leben und dafür musst Du loslassen! Glaube mir, ich weiß wovon ich spreche!
Du schaffst es!!!! Glaub an Dich!!!!
Lieben Gruß
|
|
|
|