Hallo!
Bei Ihrer Frau handelt es sich ursächlich um eine hormonelle Regulationsstörung, die u.a. z.B. von einem Magen-Darminfekt durch Amöben oder Chlamydien getriggert werden kann. Umweltnoxen können außerdem eine belastende Rolle spielen.
Die Therapie kann z.B. mit der Gabe von hypoallergenen orthomolekularen Substanzen wie Zink, Selen, Mangan, Magnesium-Calcium und Lachsöl erfolgen. Zusätzlich könnte mit Phyto-Hypophyson C und L behandelt werden. Das sind homöopathisierte Pflanzenauszüge, die sogenannte Phytohormone enthalten und den Körper anregen, sein hormonelles Ungleichgewicht wieder auszugleichen. Mit Eisen arbeite ich in solchen Fällen primär eigentlich nicht, da die Applied Kinesiology-Testungen regelmäßig keinen Hinweis auf Eisen geben.
Der laborchemisch gemessene Eisenmangel besteht sicherlich. Er hat aber eine Resorbtionsstörung zur Grundlage. Der Körper nimmt aus verschiedenen Gründen einfach kein Eisen auf. Eine frühzeitige Eisengabe vor entsprechender Substitution mit anderen Stoffen kann sogar zu einer subjektiven Verschlechterung des Befindes führen.
Wenn Ihre Frau oder der behandelnde Arzt trotzdem Eisen geben möchte, sollten Sie auch dabei auf hypoallergene Zubereitung achten.
Mit dem o.a. Regime der Sanierung und Substitution haben inzwischen 8 Frauen in meiner Praxis auf natürlichem Wege schwanger werden können, die trotz Hormongaben in Fertilitätszentren nicht schwanger geworden waren. Die älteste Mutter war bei Entbindung 43 Jahre.
Eine gute Adresse bei naturheilkundlichen gynäkologischen Fragestellungen wäre z.B. auch Frau Prof.Dr.Gerhard von der Uni-Frauenklinik in Heidelberg.
Alles Gute und Gruß!
P.-H.Volkmann
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